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Randthemen

Als Randthemen bezeichne ich jene Themen, welche für das Verständnis des Wesens von Bhakti oder Prema, Liebe zu Gott, nicht zwingend notwendig sind, jedoch im Prozess der Annäherung an Gott wichtig werden können. Man denke hier bloss an das christliche Theodizee-Problem, welches durch ein klares philosophisches Verständnis dieser "Randthemen" völlig aufgelöst wird.

Im Veda werden diese Themen nicht argumentativ dargestellt, da sie als selbstverständliches Grundwissen die gesamte vedische Gesellschaft durchdrungen haben.
Heute ist das anders. In der heutigen Zeit der Raumfahrttechnologie glauben viele Menschen, die Welt liesse sich durch Naturwissenschaft (wie Physik, Chemie oder Biologie) vollständig erklären. Interessanterweise sind es naturwissenschaftlich gebildete Menschen, die durch ihre wissenschaftliche Methodik, uralte Weisheiten, bzw. uraltes Wissen wieder neu entdecken und frei von religiösen Ideologien der Welt präsentieren. Insbesondere die Forschungen auf dem Gebiet der NTE (Nah-Tod-Erfahrung), im englischen Sprachraum und auch bei uns als NDE (Near-Death-Experience) bekannt, sind so unüberschaubar zahlreich, dass ein vernunftbegabter Mensch kaum noch darüber hinwegsehen kann.

Dasselbe gilt für Reinkarnation. Ian Stevenson, Professor an der Universität von Virginia, hat Dutzende von Fällen mit wissenschaftlicher Methodik untersucht und mehrere Bücher darüber veröffentlicht.

Bereits 1993 liess er aufgrund seiner Forschungsergebnisse verlauten:
"Ich beabsichtige sicherlich nicht, jemanden einzig auf der Grundlage meiner Nachforschungen von der Reinkarnation zu überzeugen. Das Äusserste, auf das ich Anspruch erheben will, liegt darin, dass es nicht mehr länger angemessen ist zu behaupten, dass es keine wissenschaftlichen Belege gibt. Aber es ist noch eine Menge mehr Forschung nötig."

Karma ist ein anderes, wichtiges Thema. Karma wird auf dieser Homepage daher einzig im Sinne des Veda dargestellt, bzw. wie es im Vishnuismus, der vedischen Theologie, verstanden und erklärt wird.
Die grundlegende Gesetzmässigkeit von Handlung und äquivalenter Reaktion, welche in der Zukunft auf den Handelnden zurück fällt, lässt sich jedoch nicht mit empirischen Methoden belegen, wie das bei NTE und Reinkarnation der Fall ist.
Wenn man jedoch durch Studium, Meditation oder eine Bemühung, sich dem Höchsten anzunähern, ein Gefühl oder eine Ahnung für das Wesen Gottes entwickelt und folglich auch das ewige Wesen des Atman (Seele) versteht, ist es bloss eine Frage des gesunden Menschenverstandes, die vishnuitische Karma-Lehre der sinnentleerten Idee fortlaufender Zufälle vorzuziehen.